Mangoes, Mangoes, Mangoes und australisches Kleinstadtleben
So Leute: lange ist es her, seitdem ich mich das letzte mal gemeldet habe. Zurezit befinde ich mich immer noch in der australischen Kleinstadt Ayr (ca. 10.000 Einwohner) ,welche sich knapp 90 km entfernt von Townsville im Nordosten Australiens befindet.
Der Grund für meine ,nun ja. eher ausbaufähige Blogaktivität ist die Tatsache, dass ich die letzten 2 Monaten ziemlich jeden Tag gearbeitet habe (jeden Tag, in der High-Season 12 Stunden pro Tag) und dabei einfach die Zeit, aber auch das Interesse fehlt euch auf dem laufen zu halten. Wobei in diesem Falle auf dem laufenden Halten eher bedeutet euch darüber aufzuklären, wie es um die Mangos steht (also jeden Tag so ziemlich das selbe).
Dennoch möchte ich euch aufklären, wie ich die knapp letzten 7 Wochen so verbacht habe :)
Zunächst einmal muss ich gestehen, dass die letzten Wochen nicht sehr viel wirklich spannendes geschehen ist. Natürlich habe ich eine Vielzahl an neuen, interessanten Leuten aus so ziemlich allen Ecken der Welt kennengelernt (bitte fühlt euch jetzt nicht an den Kopf gestoßen), allerdings ist man nach einigen Wochen Arbeit einfach in eine alltägliche Roputine gefallen. Daher bestanden ein Großteil meiner letzten Wochen aus arbeiten, essen, einen Film ansehen , ab und zu ein Buch lesen (auf Englisch natürlich!) usw.
Meine Arbeit mit Mangos macht da keine Große Ausnahme. Ziemlich jeden Tag die selben Aufgaben. Diese bestanden für mich darin aus verschieden Mangogrößen Paletten zu bauen, dabei besteht ein Palette aus ca. 120 Boxen Mangos a 8 Kilogramm (teilweise 12 Stunden am Tag), also ziemlich eintönig. Ab und an gab es dann ,,Sonderarbeit´´ ,wie zum Beispiel neue Mangobins in der prallen Sonne (bei ca. 35 Grad) aus Käfig ähnlichen Drahthälften zu bauen.
![]() |
| Dafür durften wir uns auch jeden Tag Mangos mit nach Hause nehmen, wuhuu |
Allerdings war das Leben in Ayr auch relativ reibungs-, und problemfrei. Jeden Sonntag wurde zusammen feiern gegangen, Abends hat man sich beim gemeinsamen Essen unterhalten und wenn jemand ein Problem hatte wurde ihm schnell und bestmöglich geholfen. Außerdem lernt eine Menge über sein eigenes Verhalten, wenn man eine längere Zeit mit ziemlich jeden Tag den gleich Menschen auf engen Raum leben darf bzw. muss. Allerdings habe ich diese Zeit nicht bereut, relativ gutes Geld zum Reisen verdient und viele neue Freunde gefunden. Heute Abend geht es typisch australisch an einen Starnd, um dort zusammen mit einigen Leuten aus meinem Hostel Weihnachten zu feiern und morgen geht es zurück nach Twonsville, von wo ich am 30. Dezember nach Melbourne fliege (machte euch schon mal bereit Momo und Josi ;) ).
Habt ein schönes Weihnachtsfest, ihr werdet in nächster Zeit wieder mehr von mir hören!



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen